Bugs bei Computerspielen

Die Auswahl an Computerspielen ist mittlerweile gigantisch. Die Games werden immer aufwändiger, größer und realistischer. Ein tolles Spiel besticht nicht nur durch sensationelle Grafik, sondern auch durch eine gute Story, die den Spieler vor den Monitor fesseln soll. Viel Bewegungsfreiheit und verschiedene Handlungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass man die virtuelle Welt nicht zu geradlinig erlebt. Zudem steigt bei einem Spiel mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten der Wiederspielwert. In einer 3D-Landschaft, die man beispielsweise bei Rollenspielen vorfindet, darf es auch nicht an computergesteuerten Charakteren fehlen. Die Programmierer müssen also eine künstliche Intelligenz erschaffen, die den Spielablauf nicht stört. Bei solchen PC Games lassen sich Bugs (kleine Fehler, die bei der Programmierung auftreten) oft nicht vermeiden. Die Spieleschmieden stehen unter Druck und müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt das Produkt fertig bekommen.

Zwar gibt es jede Menge Tester, die Bugs ausfindig machen sollen, doch bei riesigen künstlichen Welten ist das einfach nicht zu schaffen. Das beste Beispiel ist hierfür Gothic 3. Viele Missionen waren einfach nicht zu erfüllen durch das leidige Bug-Problem. Einige scheiterten sogar an der letzten Quest, weil das Portal sich nicht öffnen ließ. Unzählige Spielstunden waren mit einmal völlig umsonst. Trotzdem lassen sich Bugs bei Computerspielen recht simpel entfernen. Bei den neuen Spielekonsolen wie Xbox360, Playstation3 und Nintendo Wii, ist allerdings ein Internetanschluss notwendig, um dort die Fehler per Patch zu beseitigen. Probleme treten auf dem Computer aber viel öfter auf, da die PC Hardware bei jedem anders ist. Da kann oftmals nur ein neuer Grafikkartentreiber für Abhilfe sorgen. Richtig ärgerlich wird es, wenn Bugs bei einem Nintendo DS oder Sony PSP auftreten. Dort ist das Patchen gar nicht erst möglich.

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