Elektrizität

Physikalisch gesehen, dürfte es die elektrische Energie schon immer gegeben haben. Genutzt wurde diese aber, in Form des elektrischen Stromes, erst Mitte des 19. Jahrhunderts in den Bereichen der Galvanik und der Telegrafie. Die Leistung von Batterien reichte hierfür zunächst aus.

Der erste elektrische Generator wurde gegen 1866 von Werner von Siemens entwickelt, wobei er das dynamoelektrische Prinzip anwendete, welches auch kurz zuvor von ihm entdeckt wurde. Seinen ersten elektrischen Generator vermarktete Werner von Siemens als Zündmaschine für die Zündung von Sprengladungen. Die Stromnetze wurden natürlich immer größer. Demzufolge entwickelten sich die Generatoren ab 1880 immer mehr zu Großmaschinen, um diesen Bedarf an Strom weiterhin abdecken zu können.

Die ersten privaten Haushalte konnten somit mit Strom versorgt werden, aber in erster Linie sorgte der elektrische Strom dieser Generatoren für die Beleuchtung in der Öffentlichkeit, sprich Glüh- und Bogenlampen. Die Bogenlampe besaß natürlich eine bedeutend höhere Lichtstärke, als die bis dahin verwendeten Petroleumlampen oder auch Kerzen. Aus diesem Grund fand die erste Verwendung des elektrischen Stromes auch seinen Einsatz in Leuchttürmen. Die ersten Kraftwerke, welche nicht viel später entstanden sind, wurden zunächst noch mit einfachen Dampfmaschinen und Wasserkraft angetrieben. In dem Bereich der Stromgewinnung erfolgte natürlich eine ständige Weiterentwicklung, so dass bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts leistungsfähige Dampfturbinen ihren Einsatz fanden. Diese herrschen bis heute als Kraftmaschinen bei der Stromerzeugung vor. Der Wechselstrom hat damals auch das Rennen im Vergleich zum Gleichstrom gewonnen. Die Transformierbarkeit des Wechselstromes war hierbei der ausschlaggebende Punkt. Der Gleichstrom hatte natürlich auch seine Vorteile, so konnte dieser zum Beispiel ohne Probleme in Akkumulatoren gespeichert werden.

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