Die Uniform
Eine Uniform ist eine zweckmäßige Bekleidung die anhand der Form, der Farben und Trageweise ihren Besitzer einer bestimmten Berufsgruppe zugehörig zeigt.
Sie ist nicht nur Armeebekleidung, sondern auch die Polizei oder das technische Hilfswerk tragen Uniformen.
Soldaten, Mitarbeiter von Hilfsdiensten und Polizeivollzugsbeamte im Auslandseinsatz sind durchs Völkerrecht verpflichtet, sich durch eine Uniform kenntlich zu machen.
Ursprung von Uniformen sind Trachten. Besonders bekannt und verbreitet waren sie bei den Römern. Jedoch mit dem Untergang des römischen Reiches, verschwanden auch wieder die Uniformen. Kämpfende Einheiten, zumeist Bauern, konnten sich keine Einheitliche Kleidung leisten. Daher war die Zugehörigkeit nicht immer ganz einfach zu erkennen. Kampfverbände marschierten aber hinter dem Wimpel oder der Fahne des Herrn für den sie kämpften.
Nur das dem Herrscher nahe stehende Personal trug einheitliche Kleidung. Dazu zählten Ordensritter, die Stadtgarde oder Leibwachen.
Der Begriff selber stammt aus dem lateinischen. Mit vestitura uniformis wurde bereits 1309 erstmalig die einheitliche Kleidung bezeichnet. Erst zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der ersten Textilmanufakturen wurde die Einheitskleidung geschlossener Truppen wieder aktuell. Aus dieser Zeit stammen auch die typischen Grundfarben der Uniformen der verschiedenen Länder. Zum Beispiel ist die Grundfarbe der Briten rot. Sie trugen vor der Einführung der Tarnkleidung einen langen Roten Mantel und weiße Reithosen. Dieses brachte ihnen den Beinamen „Rotröcke“ ein.
Mit dem Fortschritt im Militärwesen und der damit auch verbundenen Änderung der Aufgaben, setzte sich die Tarnuniform als Armeebekleidung durch. Der stolze Hut und ein unzweckmäßiger Mantel wurden durch eine enge funktionelle Uniform und den Stahlhelm ersetzt.