Augen auf beim Sonnenbrillenkauf
Eine Sonnenbrille soll die Augen vor Helligkeit und UV-Strahlung schützen.
Da sich hinter einer Sonnenbrille, die das Licht abschirmt und verändert, die Pupillen weit öffnen, müssen die Augen unbedingt vor schädlicher Strahlung geschützt werden. Geschieht dies nicht, sind die Folge gereizte und gerötete Augen, die sich im schlimmsten Falle auch noch entzünden.
Die ultraviolette Strahlung ist in aller Munde und bestens bekannt. Sie ist auch für das Auge schädlich, da sie die Hornhaut beeinträchtigt. Ein zweiter Faktor, der zwar weniger bekannt aber deswegen nicht weniger wichtig ist, ist das blaue Licht aus dem Farbspektrum des sichtbaren Lichts. Eine hochwertige und gute Sonnenbrille muss demnach drei Anforderungen gerecht werden: Schutz vor UV-Strahlung, vor zuviel blauem Licht und gute optische Qualitäten.
Wie bei allem gilt auch hier: Qualität hat ihren Preis. So kann man sich gut vorstellen, dass die Sonnenbrille, die ein fliegender Händler am Eck für einen Spotpreis anbietet diesen Anforderungen nicht gerecht werden kann und man somit lieber die Finger von solchen Produkten lassen sollte.
Um einen optimalen Sonnen- und Strahlungsschutz zu erhalten, sollte die Brille mit orange-braunen Gläsern ausgestattet sein. Natürlich sehen solch gefärbte Gläser nicht so „hip und trendy“ wie gelbe, rote oder blau gefärbte Gläser aus, Ihre Augen werden es Ihnen aber danken.
Bei der Auswahl von Sonnenbrillen sollte aber nicht nur an das Design gedacht werden. Schließlich soll eine Sonnenbrille auch im Straßenverkehr eingesetzt werden. Hat man eine Sonnenbrille der Kategorie 4, so taugt sie überhaupt nicht für den Straßenverkehr, da sie nur noch einen geringen Prozentsatz an Licht (3 – 8 %) durchlassen. Mit solch einer Brille ist weder das Bremslicht des Vordermannes noch die rote Ampel an der Kreuzung zu erkennen.
Autor: Sandra Müller
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