Verhältnis

Es gibt zahlreiche Stellenangebote, aber wie sieht es mit der Stellensuche aus?

Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage hält sich in etwa in Grenzen und ist ungefähr gleich. Natürlich kommt es aber hier auf den Beruf an und auf die Branche. Des weiteren spielt auch die Region, in der man eine Arbeitsstelle sucht eine große Rolle. Im Osten Deutschlands beispielsweise sind die Stellengesuche sicherlich in Überzahl, wobei die Anzahl der Anstellungen im Vergleich dazu deutlich geringer ist. Das führt dazu, dass viele Personen umziehen und versuchen in anderen Teilen Deutschlands eine passende Beschäftigung zu finden auch wenn es nicht immer sehr einfach ist.

Doch selbst für hochqualifizierte Fachkräfte ist es nicht mehr einfach, eine passende Arbeitsstelle zu finden. Die Konkurrenz findet heute auf globaler Ebene statt und verlangt auch vom Arbeitgeber viel Flexibilität.

Unbefristete Arbeitsverträge werden nur noch selten angeboten im Vergleich zu den letzten Jahren und daher sind sicherlich die Stellengesuche in der Überzahl, wobei es bei befristeten Arbeitsverträgen, wie z.B. bei den Zeitarbeitsverträgen anders aussieht. Hier gibt es mehr Stellenangebote als Stellengesuche, da die meisten Arbeitnehmer eine feste Anstellung bevorzugen und diese nicht unentwegt wechseln möchten.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Unterschied des Verhältnisses zwischen Arbeitsstellenangebot und -nachfrage auf die Art der Arbeitsstelle, des angebotenen Arbeitsvertrages und der Region beruht. Arbeitgeber müssen flexibel sein heutzutage. Es ist schwierig eine passende Arbeitsstelle im engen Umkreis zu finden, vor allem wenn man nicht in einer Großstadt wohnt. Da muss man als Arbeitnehmer Initiative zeigen und sich dafür einsetzen.

nicola lavacca

nesta123@gmx.net

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