Fastenwandern wird immer beliebter
Einmal jährliches Fasten wird von Ärzten empfohlen, weil hierdurch Giftstoffe und Schlacken abgebaut werden, was zur Linderung oder zur Vorbeugung von Krankheiten beiträgt.
Die Wirkung macht sich durch mehr Vitalität und ein besseres Hautbild recht schnell bemerkbar.
Den Abbau von Schlacken kann man durch zusätzliches Fastenwandern noch unterstützen. Bewegung führt dazu, dass der Körper die Schadstoffe schneller ausscheiden kann. Hierbei sollte man aber auf Ausdauer-Sportarten zurückgreifen, die den Organismus nicht übermäßig beanspruchen, sondern für eine gleichmäßige Belastung sorgen. So ist zum Beispiel Schwimmen sehr gut geeignet oder das sogenannte Fastenwandern.
Hier werden in einer Gruppe tägliche Strecken bis zu 25 Kilometern zurückgelegt. Das Wandern in der Gruppe macht eindeutig mehr Spaß und motiviert zusätzlich. Das Aufhalten in der Natur trägt zudem dazu bei, dass der Mensch wieder zu sich selbst findet, was ja neben den körperlichen Vorteilen auch ein Sinn des Fastens ist.
Fastenwandern wird mittlerweile von immer mehr Reiseveranstaltern in den Angebotskatalog aufgenommen und erfährt eine große Resonanz.
Eine Fastenkur dauert in der Regel eine bis drei Wochen, in denen dem Körper lediglich Flüssigkeit in Form von Wasser, Säften, Kräutertees und Gemüsebrühe zugeführt wird. Danach folgt das sogenannte Fastenbrechen, bei dem der Körper allmählich wieder an festere Kost gewöhnt wird.
Das Fasten kann bei einer kurzen Dauer auch zu Hause durchgeführt werden. Wichtig ist hier jedoch eine regelmäßige Abstimmung mit dem Arzt. Überhaupt sollte eine Fastenkur nicht eigenmächtig erfolgen, sondern immer nach vorheriger Rücksprache mit dem Arzt. Das Fasten ist nämlich nicht für jeden geeignet.
Hat der Arzt grünes Licht gegeben, ist das Fasten auf jeden Fall eine sehr gute Möglichkeit, etwas für die Gesundheit zu tun. Wenn man das Fasten mit Fastenwandern kombiniert, kann man den positiven Effekt noch steigern.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de