Urlaub im österreichischen Burgenland

Das Burgenland befindet sich in Österreich und ist das kleinste Bundesland. Vor vielen Jahren gehörte es noch zum Königreich Ungarn. Durch den Vertrag von Trianon wurde Ungarn 1920 verpflichtet, das Deutsch-Westungarn an Österreich abzugeben. Bis 1921 erfüllte Ungarn diese Forderungen und Österreich nannte das Gebiet Burgenland. Die Region grenzt im Osten an Ungarn, im Westen an Niederösterreich und die Steiermark, im Süden an Slowenien und im Norden an die Slowakei. Touristisches Highlight in der Region in Österreich ist der Neusiedler See, der ein sehr beliebter Ferienort für einen Kurzurlaub ist. Besonders oft trifft man hier Österreicher oder auch Menschen aus Ungarn an, die hier ein paar schöne Tage verbringen. Allerdings ist das Burgenland mit seinem Neusiedler See auch bei vielen anderen Urlaubern aus allen Teilen der Welt bekannt. Das Burgenland macht insgesamt eine Fläche von 3900 Quadratkilometern aus und grenzt 400 Kilometer lang an Ungarn. Es wird in das Nordburgenland und in das Südburgenland unterteilt.

Das Nordburgenland ist sehr flach und gehört zur Pannennischen Tiefebene. Hier befindet sich auch der Neusiedler See, der auch Meer der Wiener genannt wird, da hier sehr viele Menschen aus Wien ihren Urlaub verbringen. Das Südburgenland hingegen ist wesentlich hügeliger. In der näheren Umgebung des Neusiedler See befindet sich das Naturschutzgebiet Lange Lacke. Hier kann man sehr viele seltene Vogelarten bestaunen. Weitere Naturschutzgebiete in der Region sind der 1992 gegründete Nationalpark Neusiedler See-Seewinkeln sowie der Nationalpark Ferto-Hansag, der sich in Ungarn befindet. Die höchste Erhebung im Burgenland in Österreich ist der Geschriebenstein mit 884 Metern.

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