Grundlagen für den Modellbahnbau

Natürlich ist der Aufbau einer Modelleisenbahn allemal besser als die Lagerung der vorhandenen Modellbahn in Kisten.
Doch welche Form für die Modelleisenbahn ist sinnvoll?
Da eine normale Wohnung selten genügend Platz für eine große Modellbahnplatte bietet, spiele ich schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, eine Modelleisenbahn in Modulbauweise zu bauen.
Dabei werden auf einzelnen kleinen Modellbahnmodulen Streckenabschnitte und Betriebsstellen entlang der Eisenbahnstrecken nachgebaut. Die einzelnen Module können leicht zu einer großen Anlage montiert werden, oder als Einzelteile im Regal verstaut werden.


Gleichzeitig möchte ich einen Bahnhof von mittlerer Größe darstellen, der einige Möglichkeiten für Zug- und Rangierfahrten bietet. Gleichzeitig soll dieser Bahnhof später für den Bau einer eigenen Modellbahnsteuerung dienen.
Angeregt durch den Freund, der mich seit einigen Wochen wieder von dem Gedanken der Modelleisenbahn begeistert, überlege ich nun, ein Endmodul mit Durchgangsbahnhof und Wendeschleife zu erstellen.
Gestern habe ich mein vorhandenes Gleismaterial (Fleischmann-Profigleis mit Schotterbett, Baugrößer H0, Gleichstrom) ausgepackt und konnte feststellen, dass sich meine Pläne weitestgehend mit dem bereits vorhandenen Material verwirklichen lassen! Somit entstehen zunächst keine Kosten für den Zukauf von Gleismaterial.

Der Plan sieht zur Zeit das Endmodul einer zweigleisigen Strecke vor. Das Modul hat eine Größe von 100 cm x 200 cm und kann damit zum Beispiel über einem Bett aufgebaut werden. Die Größe lässt mir einigen Kompromissen die Darstellung eines kleinen Durchgangsbahnhofes zu.
Der Bahnhof erhält fünf Bahnsteiggleise, von denen das Gleis 1 (Hausbahnsteig) als Stumpfgleis mit Prellbockabschluss ausgestattet ist. Ergänzt werden die Anlagen des Bahnhofs durch weitere Abstell- und Anschlussgleise für den Güterverkehr. So ist auch ein reizvoller Rangierbetrieb möglich. Durch den Einsatz von Bogenweichen und die Lage der Einfahrweichen in den Gleisbögen lassen sich die nutzbaren Gleislängen im Bahnhof deutlich verlängern.
An den Bahnhof schließt sich in einer zweiten Ebene eine verdeckte Wendeschleife mit einem weiteren Überholgleis (Schattenbahnhof) an. Der zweigleisige Schattenbahnhof tritt im vorderen Anlagenteil in den sichtbaren Bereich und simuliert eine weitere zweigleisige Strecke mit Richtungsbetrieb.

Gleisplanvariate

Gleisplanvariate

Hinten links verlässt die zweigleisige Strecke das Bahnhofsmodul. Hier können weitere Modellbahnmodule für den Betrieb angeschlossen werden.
Die Anlage des Bahnhofs als Endmodul mit Wendeschleife ermöglicht jedoch auch ohne weitere Module bereits einen einfachen Zugbetrieb. Der Bahnhof dient dann als Endbahnhof für Züge aus der Wendeschleife.
Die Variante in folgendem Bild zeigt den Bahnhof mit längeren Gleisen durch eine verbesserte Anordnung von einfachen Weichen in den Übergangsbögen.

Gleisplanvariante

Gleisplanvariante

Die zweigleisige Wendeschleife liegt später im verdeckten Bereich unterhalb der Stadt.

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