Gewichtsreduktion führt zu genialem Einfall

In der vergangenen Woche habe ich festgestellt, dass das Endmodul mit dem Durchgangsbahnhof bereits ein erhebliches Gewicht von 27,6 Kilogramm erreicht hat. Schon wegen der Ausmaße von 2m x 1m ist das Modul nicht unbedingt handlich. Das wachsende Gewicht lässt das Modul für eine Person bei Abbau und Transport nahezu unbeherrschbar werden.

Das Modul soll in Leichtbauweise ausgeführt werden, ohne dabei Abstriche bei Stabilität oder Optik machen zu müssen. Es kommen beispielsweise die folgenden Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung in Frage:

  • Löcher in Spanten sägen/bohren ohne Verlust der Stabilität (bietet auch Vorteile bei der Kabelverlegung); geschätzte Gewichtsreduzierung: 1,0 bis 1,5 kg
  • Überflüssige Kabellängen abbauen (vom ersten Aufbau gibt es noch an vielen Stellen Reserven, die jedoch nicht mehr benötigt werden. Jedes Kabel kann nun auf die tatsächlich benötigte Länge gekürzt werden); geschätzte Gewichtsreduzierung: 0,1 bis 0,2 kg
  • Steuerung der Modellbahn auslagern: Digitalzentrale, zwei Trafo, USB-Interface und Programmieranschluss ausbauen und auf einem anderen Modul einbauen; geschätzte Gewichtsreduzierung: 2,0 bis 3,0 kg

Bei der konsequenten Umsetzung aller Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion könnten also bis zu 5 Kilo Gewicht ohne Einschränkungen in der Funktion eingespart werden.

Besonders spannend finde ich den dritte Punkt. Würde man die Steuerung zum Beispiel in eine kompakte Kiste oder einen Koffer auslagern, so könnte man diese über die Einheitliche Schnittstelle an den Modulübergängen problemlos direkt an jedes Modul anschließen. So könnte man auch auf kleineren Modulen oder Modulgruppen ohne das große Endmodul Fahrbetrieb machen. Eine geniale Idee, die es nicht nur wegen der Gewichtsreduzierung am Bahnhofsmodul sondern auch wegen der zusätzlichen Flexibilität kurzfristig umzusetzen gilt!

Weitere Überlegungen zur Auslagerung der Modellbahnsteuerung folgen morgen!

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