Gedanken zum Ausbau des Schattenbahnhofs

Die folgenden Dinge haben mich zu Überlegungen bezüglich der Dimensionierung des Schattenbahnhofs Dämmertal bewogen:

  1. Inzwischen sind 14 Diesellok und -triebwagen für den digitalen Einsatz rund um Bettbergen vorgesehen. Das Bahnhofsmodul Bettbergen verfügt zusammen mit dem Schattenbahnhof Dämmertal über 14 Gleisabschnitte. Wenn alle Fahreuge im Einsatz sind, gibt es somit keine freien Abschnitte mehr zum Fahren.
  2. Durch den Rückbau des alten Moduls Regalach stehen mir noch einige Gleise und Weichen zur Verfügung, mit deinen eine Erweiterung der Modellbahnanlage möglich wäre.
  3. Ein Ausbau der Gleisanlagen im sichtbaren Bereich ist nur sehr engeschränkt möglich und mit erheblichem Aufwand verbunden. Denkbar wäre der Bau eines 7. Bahnhofsgleises im vorderen Bereich der Ladestraße, die dann jedoch wegfallen müsste.
  4. Die Erweiterung des Schattenbahnhofs Dämmertal würde ein noch abwechslungsreicheres Betriebsprogramm mit mehr Fahrzeugen zulassen.
  5. Es sind noch zwei Anschlüsse an Weichendekodern frei. Auch am Rückmelder gibt es noch freie Plätze für neue Gleisabschnitte.

Der aktuelle Gleisplan vom Schattenbahnhof Dämmertal sieht so aus:

Gleisplan vom Schattenbahnhof unter Bettbergen

Gleisplan vom Schattenbahnhof unter Bettbergen

Der Bau eines weiteren Durchgangsgleises ist nicht möglich, da die beiden vorhandenen Gleise 21 und 22 (Kehrschleife) bereits die engsten Radien 1 und 2 verwenden. Außen wird die Kehrschleife von der Anlagenkante begrenzt.

Denkbar ist jedoch die Anlage weiterer Stumpfgleise parallel zum vorhandenen Stumpfgleis 23. Dort könnten die Wendezüge des Regionalverkehrs (Triebwagen / Steuerwagenzüge) sowie Lokzüge (einzeln fahrende Lokomotiven oder Doppeltraktionen) ein- und ausfahren. Die beiden durchgehenden Gleise würden vorwiegend durch die Züge des Güterverkehrs genutzt.

Mit dem vorhandenen Gleismaterial wäre folgende Variante realisierbar:

Variante für erweiterten Schattenbahnhof

Variante für erweiterten Schattenbahnhof

Der nachträgliche Ausbau des Schattenbahnhofs führt jedoch zu nicht unerheblichen Problemen.

  • Die vorhandenen Spanten müssen mit weiteren Durchfahrtöffnungen für die neuen Gleise versehen werden, was wegen der Enge unter Oberfläche mit üblichen (Stich-)Sägen nicht möglich ist.
  • Schwer zugängliche Gleise im Untergrund müssen teilweise ausgebaut und durch Weichen ersetzt werden.
  • Zwei weitere Gleise mit den Zugangsweichen müssen in die Steuerung integriert werden. Dafür werden weitere Belegtmelder erforderlich.
  • Im Bereich der neuen Gleise müssen Kabel und Steuerungselemente verlegt werden, die derzeit dort angebracht sind.

Noch bin ich unsicher, ob ich diese Erweiterung des Schattenbahnhofs wirklich vornehmen soll. Ich werde wohl noch einige Nächte über die Idee schlafen müssen. Anregungen und Hinweise sind an dieser Stelle natürlich ausdrücklich willkommen.

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