Robustheit des Fahrbetriebs auf der Modellbahn

Am vergangenen Wochenende hatte ich einige Gäste, die gerne meine Modellbahn in Betrieb sehen wollten, was ich jedoch nicht ermöglichen konnte, da mein Rechner mit der Steuerungssoftware für die Musik im Nachbarraum benötigt wurde.

Ein weiteres Problem ist die weiterhin unzureichende Robustheit des Automatikbetriebs meiner Modellbahnanlage. Bei dem regen Fahrbetrieb tritt spätestens nach 10 Minuten die erste Störung auf. Heute habe ich mich nun entschlossen, die Robustheit der Modellbahnanlage deutlich zu erhöhen. Dabei gilt es folgende Fehler nachhaltig abzustellen:

  • Konktaktprobleme Rad – Schiene: betreffende Schienen sofort gründlich reinigen, Kontakte an Weichenzungen korrigieren, ggf. Anzahl der Achsen zur Stromaufnahme erhöhen (z.B. durch leitende Kupplungen), Schleifkontake der betroffenen Loks reinigen
  • Entgleisungen: Gleislage korrigieren, Radsätze austauschen, ggf. Schienenstöße löten und schleifen
  • Unzeitige Gleisbelegtmeldungen: Radsätze betroffener Fahrzeuge erneut mit Leitlack behandeln für eine zuverlässige Belegtmeldung
  • Weichenstörungen: Weichenzugen und -antrieb gründlich reinigen, Verkabelung prüfen und korrigieren, ggf. Weichenantriebe austauschen
  • Verbremsen von Zügen: Loks erneut einmessen, Brems- und Beschleunigungsverhalten durch Programmierung der Decoder korrigieren, Bremsverzögerung in Gleisabschnitten optimieren

Für eine ordentliche Analyse erstelle ich zunächst eine Matrix  aus den Gleisabschnitten der Modellbahn und den eingesetzten Triebfahrzeugen bzw. Zügen.

Dort werde ich dann auftretende Fehler und Störungen dokumentieren, um zu sehen, welche Fehler einmalig oder häufiger auftreten und ob die Ursache an der Infrastruktur oder am Fahrzeug liegt.

Im nächsten Schritt kann ich die Fehlerursachen dann hoffentlich nachhaltig beheben.

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