Archiv für die Kategorie ‘Vorüberlegung’

Gewichtsreduktion führt zu genialem Einfall

Montag, 22. Dezember 2008

In der vergangenen Woche habe ich festgestellt, dass das Endmodul mit dem Durchgangsbahnhof bereits ein erhebliches Gewicht von 27,6 Kilogramm erreicht hat. Schon wegen der Ausmaße von 2m x 1m ist das Modul nicht unbedingt handlich. Das wachsende Gewicht lässt das Modul für eine Person bei Abbau und Transport nahezu unbeherrschbar werden.

Das Modul soll in Leichtbauweise ausgeführt werden, ohne dabei Abstriche bei Stabilität oder Optik machen zu müssen. Es kommen beispielsweise die folgenden Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung in Frage:

  • Löcher in Spanten sägen/bohren ohne Verlust der Stabilität (bietet auch Vorteile bei der Kabelverlegung); geschätzte Gewichtsreduzierung: 1,0 bis 1,5 kg
  • Überflüssige Kabellängen abbauen (vom ersten Aufbau gibt es noch an vielen Stellen Reserven, die jedoch nicht mehr benötigt werden. Jedes Kabel kann nun auf die tatsächlich benötigte Länge gekürzt werden); geschätzte Gewichtsreduzierung: 0,1 bis 0,2 kg
  • Steuerung der Modellbahn auslagern: Digitalzentrale, zwei Trafo, USB-Interface und Programmieranschluss ausbauen und auf einem anderen Modul einbauen; geschätzte Gewichtsreduzierung: 2,0 bis 3,0 kg

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Planung von Bahnhöfen

Samstag, 20. Dezember 2008

Seitdem ich mich wieder mit der Modelleisenbahn beschäftige, sehe ich oft Gleispläne von Modellbahnanlagen, die nicht den Grundsätzen des Vorbildes entsprechen und die im Betrieb wenig Spielspaß bereiten.

Für eine realistische Gestaltung von Bahnhöfen, die ausreichend Möglichkeiten für Fahrbetrieb und Rangierbewegungen bringen, möchte ich hier beispielhaft einige einfache Gleispläne vorstellen.

In Deutschland wird der Bahnhof durch die Eisenbahnbau- und -betriebsordnung definiert: “Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen.”

Ein einfacher Bahnhof an einer eingleisigen Strecke sieht oft so aus:

Gleisplan für Bahnhof an eingleisiger Strecke

Gleisplan für Bahnhof an eingleisiger Strecke

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Entstehung der Modellbahnanlage

Freitag, 21. November 2008

Ein Rückblick auf die Eregnisse des vergangenen Jahres:

Einige Jahre stand das Material meiner alten Modelleisenbahn in Kisten verstaut und unbeachtet in der Wohnung.

Ende 2007 fasste ich dann den Entschluss, die Modelleisenbahn teilweise zu reaktivieren und das überschüssige Material abzugeben. Für die Planung der neuen Modellbahnanlage gab es die folgenden Planungsprämissen:

  • Die Modellbahn sollte überwiegend aus dem vorhandenen Material erstellt werden.
  • Der größte Anlagenteil durfte die Maße von 100 x 200 cm nicht überschreiten, damit ein Aufbau über dem Gästebett möglich ist.
  • Um einen späteren Ausbau der Modellbahnanlage zu ermöglichen, wurde die Modulbauweise gewählt.
  • Die Modelleisenbahn sollte die Möglichkeit bieten eine automatisierte Digitalsteuerung zu installieren.
  • Der Einsatz vieler Weichenverbindungen sollte Vielfältige Rangier- und Zugfahrten zulassen.

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180 cm sind nicht lang

Freitag, 31. Oktober 2008

In dieser Woche sind unter anderem drei Plexiglasrohre mit Deckel angekommen, die als befahrbarer Vitrinenbereich “Vitringen” in die Modulanlage eingebunden werden sollen.

Die erste Röhre wurde heute testweise befüllt und ich muss sagen: 180 cm sind ganz schön kurz! Wie das bei H0-Eisenbahnen oftmals ist: Das Anlagenteil benötigt mit seinen Außenabmessungen immens viel Platz, während gerade einmal ein Intercity mit Lok und 5 Wagen hineinpasst.

Intercitywagen und -loks im Plexiglasrohr

Intercitywagen und -loks im Plexiglasrohr

Bald werden die drei Röhren ihren Platz an der Wand finden und ihre Inhalte dem Betrachter präsentieren.

So Dschordsch, jetzt bist Du mal wieder dran mit einem neuen Blog-Eintrag!

Segmente oder Module?

Sonntag, 26. Oktober 2008

Die beschriebene Modellbahnanlage sollte zunächst in mehreren Segmenten errichtet werden. Modellbahnsegmente sind einzelne Anlagenteile, die in einer festgelegten Form zusammengesetzt werden.

Durch den Einbau der bereits beschriebenen Norm am Übergang zwischen den Teilen der Modellbahnanlage handelt es sich nun jedoch um Modellbahnmodule. Von Modulen spricht man im Modellbahnbau, wenn die einzelnen Anlagenteile mit einer genormten Schnittstelle und damit frei kombinierbar gebaut werden.

Rohbau eines Modellbahnmoduls

Rohbau eines Modellbahnmoduls

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